Aktuelles (Öffentliche monatliche Termine)

Sonntag, 11. Oktober 2020, jeweils 14.30 Uhr, Städtische Museen Heilbronn Deutschhof, "Hingeguckt", Öffentliche Führung zur Kunst im öffentlichen Raum (Anmeldung über Städtische Museen Heilbronn)

Montag, 19.10.20., 14.30-16.30 Uhr, Junge Senioren Heilbronn, Hans-Rießer-Haus, Wollhausstraße 13, Vortrag "Eine optische Revolution, Jan van Eyck"

Sonntag, 25. Oktober 2020, 11.30 Uhr, Kunsthalle Vogelmann Heilbronn, Öffentliche Führung in der Ausstellung "Ayse Erkmen, Eins, Zwei, Drei"

Sonntag, 25. Oktober 2020, 14.00 Uhr, Öffentliche Führung in der Ausstellung Christopher Lempfuhl im Museum Würth, Künzelsau-Gaisbach

Aus aktuellem Anlass: E-Learning: siehe unter "Angebote"

Video "500 Jahre Raffael"

Bildbetrachtung zum 150. Geburtstag von Ernst Barlach: Der singende Mann, 1928

Screencast-Video "Eine für Alle und die Demokratisierung von Kunst", Elitär versus demokratisch am Beispiel von Banksy

Screencast-Video mit webcam: Meisterwerk der Moderne: Edward Hopper, House by the Railroad, 1925. Anlässlich der Ausstellung "Eward Hopper" in der Fondation Beyeler

Aus der Reihe "Eine für Alle und die Demokratisierung von Kunst":  Meisterwerk der Konzeptkunst: Sherrie Levine, Fountain (Buddha), 1996, Screencast-Video

Werkbetrachtung: Paula Modersohn Becker, Bäuerin zwischen Birken, 1904/1905, aus der Ausstellung: „Vom Blauen Reiter zu den Jungen Wilden“ in der Kunsthalle Vogelmann Heilbronn

Screencast-Video: Meisterwerk der Moderne: Edward Hopper, Nighthawks, 1942

Katholische Erwachsenenbildung Heilbronn

 

 

Kunstfrühstück

 

 

Die Kunstsammlung von Reinhold Würth und das neue Museum

 

Mit der Erweiterung des Kultur- und Kongresszentrums Carmen Würth Forum in Künzelsau-Gaisbach erhält die Sammlung Würth 2020 eine neue dauerhafte Ausstellung. Die Höhepunkte der international bedeutenden Kunstsammlung kommen in der Architektur des Museum Würth 2 von David Chipperfield Architects voll zur Geltung. In der Ausstellung „Weitblick“ sind Kunstwerke von Künstlern wie Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Pablo Picasso oder David Hockney zu sehen, die von der Leidenschaft des Sammlers Reinhold Würth künden.

 

DI, 15.09. und 20.10.2020, 10.00 – 12.00 Uhr

 

Heinrich-Fries Haus

Bahnhofstr. 13, HN

 

Dr. Martina Kitzing-Bretz M.A.,

Kunsthistorikerin

 

12,- € (incl. Brezeln und Kaffee)

 

 

Andy Warhol – Pop Art-Ikone in Köln

 

Der international gefeierte Künstler Andy Warhol gilt als Inbegriff der Pop-Art, die sich als Kunststil den Erscheinungen des Alltags widmete. Seine Kunst repräsentiert das Amerika der 1960er Jahre, und aus seinen Bildern spricht der Zeitgeist der Konsumwelt und der Massenkultur des amerikanischen Way of Life. Im Herbst 2020 wird er mit einer Retrospektive im Museum Ludwig Köln geehrt.

 

DI, 3.11. und 10.11.2020, 10.00 – 12.00 Uhr

 

Heinrich-Fries Haus

Bahnhofstr. 13, HN

 

Dr. Martina Kitzing-Bretz M.A.,

Kunsthistorikerin

 

12,- € (incl. Brezeln und Kaffee)

 

 

Raffael (1483-1520) – Zum 500. Todesjahr

In der kurzen, 37 Jahre währenden Spanne seines Lebens stieg der Künstler Raffael zu einem der bedeutendsten Maler der Renaissance auf. Seine ersten Aufträge erhielt er bereits als 17-Jähriger, mit 25 Jahren wurde er 1508 an den päpstlichen Hof in Rom berufen. Er stattete die Stanzen des Vatikans, also die päpstlichen Prachträume, mit Fresken aus, malte harmonische Bilder wie „Sixtinische Madonna“ und war Bauleiter der Peterskirche.

 

DI, 24.11.2020, 10.00 – 12.00 Uhr

Präsenz- und Web Seminar

 

Heinrich-Fries Haus

Bahnhofstr. 13, HN

 

Dr. Martina Kitzing-Bretz M.A.,

Kunsthistorikerin

 

12,- € (incl. Brezeln und Kaffee)

 

 

Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin – Paar zwischen Kunst und Liebe

 

Die beiden bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin zählen zur expressionistischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts. 1896 waren beide gemeinsam aus Sankt Petersburg nach München gekommen. Sie begründeten die Neue Künstlervereinigung München mit, aus der zwei Jahre später der Blaue Reiter hervorging, dem sie ebenfalls angehörten.

 

DI, 8.12. und 15.12.2020, 10.00 – 12.00 Uhr

 

Heinrich-Fries Haus

Bahnhofstr. 13, HN

 

Dr. Martina Kitzing-Bretz M.A.,

Kunsthistorikerin

 

12,- € (incl. Brezeln und Kaffee)

 

 

 

Katholische Erwachsenenbildung Heidelberg

 

Haus der Begegnung, Merianstraße 1

 

Kunsttreff mit Lichtbildern, Mittwoch Vormittag, 10.00 bis 12.00 Uhr

 

 

Mittwoch, 23.09.2020

 

Giganten der Moderne

 

Es gibt ein Ranking moderner und gegenwärtiger Künstler und Künstlerinnen, die bereits zu Lebzeiten weltweit Anerkennung und Ruhm erwerben und die noch über ihren Tod hinaus als besonders erfolgreich gelten. Ihre Bedeutung wird gemessen am Beitrag zur Entwicklung der Kunstgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. Eine Auswahl der Künstler und Künstlerinnen wie beispielsweise Andy Warhol und Louise Bourgeois oder Cindy Sherman und Gerhard Richter verdeutlicht die Aufnahme in den Olymp der Kunst.

 

 

Mittwoch, 14.10.2020

 

Andy Warhol – Pop Art-Ikone in Köln

 

Der international gefeierte Künstler Andy Warhol gilt als Inbegriff der Pop-Art, die sich als Kunststil den Erscheinungen des Alltags widmete. Seine Kunst repräsentiert das Amerika der 1960er Jahre, und aus seinen Bildern spricht der Zeitgeist der Konsumwelt und der Massenkultur des amerikanischen Way of Life. Im Herbst 2020 wird er mit einer Retrospektive im Museum Ludwig Köln geehrt.

 

 

Mittwoch, 4.11.2020:

 

Anlässlich der Ausstellung, die im Herbst 2020 im Gropius Bau in Berlin zu sehen ist: "Mehr als poppig und bunt – Yayoi Kusama"

 

Zu den zentralen Werken der Gegenwartskunst gehört die Kunst der weltberühmten Japanerin Yayoi Kusama (* 1929), die mit ihren charakteristischen Polka Dots und Spiegelräumen eine der erfolgreichsten Künstlerinnen überhaupt darstellt. 1993 wurden ihre Arbeiten auf der 44. Biennale in Venedig gezeigt, und 2017 eröffnete sie in Tokyo ihr eigenes Museum.

 

 

Mittwoch, 9.12.2020:

 

Eine optische Revolution – Zum Jan van Eyck-Jahr 2020

 

Zeitgleich zur italienischen Frührenaissance in Florenz vollzog sich in Flandern in den südlichen Niederlanden eine Hinwendung zum Realismus in der Kunst. Die flämischen Künstler begannen im 15. Jahrhundert, die Möglichkeiten der mit Öl gebundenen Farbpigmente auszuschöpfen. Faszinierende Details, sowie Tiefe und Transparenz der Farbe wurden zum Charakteristikum der frühniederländischen Malerei. Als bedeutende Künstler, die in Kunstzentren wie Brügge, Gent und Brüssel wirkten, sind Roger van der Weyden und Jan van Eyck zu nennen. 

 

 

Als Web-Seminare: Kunsttreff am Mittwoch online (19.30-21.00 Uhr Zoom-Meeting)

 

 

Mittwoch, 20.01.2021, 19.30 Uhr:

 

Edvard Munch – Wegbereiter der Moderne

 

Der norwegische Maler und Grafiker Edvard Munch (1863-1944) hielt sich wiederholt in Paris auf, wo er sich mit dem französischen Impressionismus, dem Symbolismus und dem Jugendstil auseinandersetzte. Er lebte auch mehrere Jahre in Berlin, wo er mit Bildern wie „Der Schrei“, „Vampir“ oder „Madonna“ einen Skandal auslöste. In seinem Sommerhaus in Asgardstrand bei Oslo behandelte er fin-de-siècle-Themen wie Liebe, Einsamkeit und Weltangst und wurde zum Wegbereiter des modernen Expressionismus.

 

 

Mittwoch, 24.02.2021, 19.30 Uhr:

 

Olafur Eliasson – Wasser, Licht und arktisches Eis

 

In der Tradition der Land Art steht der international bekannte Gegenwartskünstler Olafur Eliasson (*1967). Dabei inszeniert er das Thema von Natur und Künstlichkeit mit der Geste des Erhabenen. 2008 schafft der dänische, in Kopenhagen und Berlin lebende Künstler vier künstliche Wasserfälle um Manhattan. Er entwirft die Glasfassade für das 2011 eröffnete Konzerthaus Harpa in Reykjavík. Lichtinstallationen des Künstlers hängen im Lenbachhaus München („Wirbelwerk“) und in der Kunsthalle Mannheim („Starbrick“) von der Decke.    

 

 

 

Bildungszentrum Mosbach (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg)

 

Kunsttreff mit Lichtbildern, Montag Vormittag, 10.00 bis 12.00 Uhr

 

Ort: Ökumenisches Zentrum, Neuburgstraße 10, 74821 Mosbach

 

info@bildungszentrum-mosbach.de

 

Tel.: 06261-17057

 

 

Raffael (1483-1520) – Zum 500. Todesjahr

 

In der kurzen, 37 Jahre währenden Spanne seines Lebens stieg der Künstler Raffael zu einem der bedeutendsten Maler der Renaissance auf. Seine ersten Aufträge erhielt er bereits als 17-Jähriger, mit 25 Jahren wurde er 1508 an den päpstlichen Hof in Rom berufen. Er stattete die Stanzen des Vatikans, also die päpstlichen Prachträume, mit Fresken aus, malte harmonische Bilder wie „Sixtinische Madonna“ und war Bauleiter der Peterskirche.

 

Mo, 14.09.20, 10.00 – 12.00 Uhr und Mo, 12.10.20, 10.00 – 12.00 Uhr

 

 

Ernst Barlach (1870-1938) – Zum 150. Geburtstag

 

Wie Lehmbruck hält sich der in Wedel bei Hamburg geborene Plastiker Ernst Barlach in Paris auf. Die Blockhaftigkeit seiner Holz- oder Bronzefiguren erinnert an die Geschlossenheit der Plastik von Maillol. Die Formen der von Menschlichkeit und von bäuerlicher Volkskunst geprägten Gewandfiguren sind jedoch nicht weich, sondern kubisch vereinfacht wiedergegeben. In der seelischen Stimmung von populären Figuren wie „Singender Mann“ kommt das Erzählerische und Expressive seiner Kunst zum Tragen.

 

Mo, 16.11.20, 10.00 – 12.00 Uhr und Mo, 14.12.20., 10.00 – 12.00 Uhr

 

 

Eine für Alle? – Demokratisierung der Kunst

 

Nicht erst mit dem berühmten Schredderbild „Love is in the bin“ setzen sich Künstler wie der Brite Banksy für eine Demokratisierung von Kunst ein. Bereits Marcel Duchamp reagiert mit seinen Ready-Mades wie dem bekannten „Fontaine“ von 1917 auf die bürgerliche Kunstpolitik: Er revolutioniert den etablierten Kunstbegriff im Zuge der dadaistischen Anti-Kunst. Nicht nur mit Multiples sucht Beuys ein großes Kunstpublikum zu erreichen. Auch mit dem Ausspruch „Jeder Mensch ist ein Künstler!“ sprengt er die Grenzen herkömmlicher Kunstauffassung. Im Jahr 2003 bietet sein Schüler Felix Droese über die Firma Aldi Süd 20.000 von ihm signierte Exemplare zweier Offset-Drucke mit den Titeln "Silberfinger und Wind", "Wasser, Wolken" zum Verkauf an. Die minimalistischen Bildhauer holen gar die Skulptur vom Sockel und platzieren sie demokratisch direkt auf den Boden und an die Wand.

 

Mo, 25.01.21, 10.00 – 12.00 Uhr und Mo, 22.02.21., 10.00 – 12.00 Uhr